Chemi Stube St. Stephan


Hauptseite :: Geschichte :: Kalender :: Speisekarte :: Anfahrt

Musik :: Formular :: Gästebuch :: Links

 

 
 

Restaurant Chemi - Stube
Lengenbrand
3772 St. Stephan
Familie A.+ M. Kohli
Telefon: 033 / 722 22 40

 
 
 
 
 
 
 
 

Chronik der Chemi - Stube

 

 

Um ca. 1750 erbaute Familie Tritten im Lengenbrand ein Gemach (Wohnteil mit Stall) nach traditioneller Art aus Holz.

Die bösen Geister verbannten sie gemäss altem heidnischem Brauchtum im Türpfosten zum Milchgaden. (Noch heute zu besichtigen.)

Im späteren Schweinestall, heute Wasserverteilung im Untergeschoss, betrieben sie eine kleine Schusterwerkstatt.

Viehzucht war ihr Erwerb.

Alfred Kohli / Luise Perren Bild ca 1930
Jakob Perren Vater von Luise
Magdalena Kohli - Feuz Urgrossmutter von André
Christian Kohli Urgrossvater von André Kohli

Der Leitkuh liessen sie eine Treichel schmieden und aus Leder einen verzierten Riemen nähen mit der Inschrift J.T. 1768. (Hängt heute beim Stammtisch.)

1891 erwarb Christian Kohli - Feuz mit Magdalena die Liegenschaft. Als erfolgreicher Züchter des Simmentaler Fleckviehs bewirtschaftete er das Anwesen als Wintergut, nebst einem Talbetrieb.

Nach seinem Tod 1945 übernahm sein Sohn Alfred Kohli - Perren mit Luise das Wintergut nutzte und pflegte es, bis zur Übergabe 1963 an seinen Sohn Alfred Kohli - Reimann mit seiner Frau Margrit, als umsichtiger Bergbauer.

Alfred Kohli jun. Bild von der Chamistube ca. 1930
Alfred Kohli sen. beim Pfudeln Bild gemalt von Ernst Kohli

Das Bergbauernleben war hart aber schön. Alles musste auf dem Rücken transportiert werden. Nur die schweren Lasten übernahm das Pferd "Fanni".

Der Schulweg der Kinder war lang und erlebnisreich. Mancher streich wurde hier ausgeheckt.

Die Zeit steht nie still und stand nie still. So wurde 1969 eine Erschliessungsstrasse gebaut was die Bewirtschaftung erheblich erleichterte.

Alfred Kohli Perren
Mutter Luise mit den Töchtern Rosmarie und Luisli
Chemistube
Alfred Kohli sen.

Die Mechanisierung hielt auch in der Berglanschaft einzug.

1971 gründeten ein paar mutige St. Stephaner die Sportbahnen AG St. Stephan und bauten zwei Skilifte. Als Mittelstation wurde der Lengenbrand gewählt.

Aus dem ehemaligen Gemach (Wohnteil) wurde durch Umbau ein kleines Restaurant (Chemi-Stube) eröffnet.

Das Motto lautete: Gutes Essen, Freundlichkeit, Gemütlichkeit und Pflege des Brauchtums. (Musik und Jodellieder)

Dora Reimann mit Tocher Margrit und Grosskindern André und Margrit
Alfred Kohli
Alfred und Luise
Dora Alfred André und Margrit

Das alles konnte die Familie Alfred Kohli mit seiner Frau Margrit (mit der goldenen Jodelstimme) sowie den musizierenden Kindern André, Margrit und Renate den Gästen bieten.

1975 wurde das Restaurant sanft vergrössert.

Als 1981 das Skigebiet zum Saanenland erschlossen wurde, erweiterten Kohlis den Betrieb auf die heutigen 100 Restaurantplätze sowie 140 Aussenplätze. Ein Chaletanbau ermöglicht seitdem Unterkunft der Familie sowie Personal.

Ab dieser Zeit versteht sich die Chemi-Stube als Bindeglied zwischen Simmental und Saaneland.

Alfred André und Margrit auf dem Haflinger
Älteste erhaltene Treichel 1768
Alfred und André in den 80ern
3 Generationen Kohli's

Die grosse Gästeschar liess das Restaurant hie und da aus allen Nähten platzen, was viel arbeit aber auch viel Freude bereitete. Unzählige fröhliche Stunden der Gäste und Gastgeber erfüllten die Chemi-Stube.

Mit Dankbarkeit und Wehmut übergab im Jahr 2000 Alfred und Margrit Kohli die Chemi-Stube an den seit 1982 im Betrieb mitarbeitenden Sohn André Kohli und seiner Frau Mariette und ihren Kindern Patrick, Daniel und Sarah.

Auch ihr Motto lautet heute wie das ihrer Eltern bei der Gründung der Chemi-Stube Tausendneunhunderteinundsiebzig.

Dankeskarte von Gästen
Alfred und Margrit beim Singen in den 70ern
Alfred und André in den 90ern
Mariette Patrick Daniel und Sarah im Lawinenwinter 1999
Herbst 2005 Alfred Kohli
Illustrationen
© kohli
 
 
 
 

 

   © 2005 by HPS•  Webmaster
 

 
 
Hintergrundmusik